Warum Unternehmensentwicklung und Kommunikation zusammengehören
Ein Unternehmen kann intern hervorragend aufgestellt sein und nach außen trotzdem ganz anders wahrgenommen werden. Umgekehrt kann die Außenperspektive wichtige Hinweise darauf geben, wo sich ein Unternehmen strategisch weiterentwickeln sollte.
Unternehmen entwickeln sich ständig weiter. Neue Leistungen kommen hinzu, Zielgruppen verändern sich, Märkte stellen andere Anforderungen und aus einem kleinen Betrieb wird mit den Jahren vielleicht ein mittelständisches Unternehmen.
Dabei verändern sich nicht nur Strukturen, Prozesse oder Vertriebswege. Auch die Frage, wie ein Unternehmen am Markt wahrgenommen wird, gewinnt eine neue Bedeutung.
Denn was intern selbstverständlich erscheint, ist für Außenstehende nicht unbedingt erkennbar.
Vielleicht ist das Unternehmen längst deutlich leistungsfähiger, als sein Außenauftritt vermuten lässt. Vielleicht hat es sich auf neue Kundengruppen spezialisiert, wird aber weiterhin mit seinem ursprünglichen Angebot in Verbindung gebracht. Oder die Kommunikation vermittelt ein klares Bild, während intern noch unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung bestehen.
Genau deshalb lohnt es sich, Unternehmensentwicklung und strategische Kommunikation gemeinsam zu betrachten.
Aus dieser Überlegung heraus ist eine Zusammenarbeit entstanden, die ich hier erstmals vorstellen möchte: Gemeinsam mit Silke Tegeler vom Strategiewerk Tegeler habe ich den Strategie-Check entwickelt.
Ein kompaktes Beratungsangebot, bei dem wir Unternehmen aus zwei unterschiedlichen strategischen Perspektiven betrachten und die Erkenntnisse zu einem konkreten Fahrplan zusammenführen.
Dabei bringt Silke ihre Expertise in der strategischen Unternehmensentwicklung ein. Mein Schwerpunkt liegt auf der strategischen Kommunikation, der Positionierung und der Außenwahrnehmung.
Unser gemeinsamer Ansatz: zwei eigenständige Perspektiven verbinden, Zusammenhänge erkennen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen ableiten.
Die Innenperspektive: Wie ist das Unternehmen aufgestellt?
Die strategische Unternehmensentwicklung beschäftigt sich damit, wie ein Unternehmen heute arbeitet und wie es sich für die Zukunft aufstellen möchte.
Dazu gehören beispielsweise die Unternehmensausrichtung, das Leistungsangebot, der Vertrieb, die Prozesse und mögliche Entwicklungspotenziale.
Welche Ziele verfolgt das Unternehmen? Wo liegen seine Stärken? Welche Veränderungen sind sinnvoll? Und welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden?
Diese Fragen sind entscheidend, um ein Unternehmen gezielt weiterzuentwickeln.
Doch selbst eine klare interne Ausrichtung beantwortet noch nicht automatisch die Frage, wie das Unternehmen von Kunden und potenziellen Kunden wahrgenommen wird.
Die Außenperspektive: Wie wird das Unternehmen verstanden?
Hier setzt die strategische Unternehmenskommunikation an.
Denn Unternehmen haben nicht nur eine Vorstellung davon, wer sie sind und was sie leisten. Sie erzeugen durch ihre Kommunikation auch ein Bild bei anderen.
Und dieses Bild beeinflusst, ob potenzielle Kunden das Angebot verstehen, Vertrauen entwickeln und das Unternehmen als passenden Anbieter wahrnehmen.
Für mich stehen dabei unter anderem folgende Fragen im Mittelpunkt:
- Ist verständlich, wofür das Unternehmen steht und was es besonders gut kann?
- Erkennen potenzielle Kunden den Nutzen der angebotenen Leistungen?
- Wird deutlich, was das Unternehmen vom Wettbewerb unterscheidet?
- Passen Botschaften, Website und Marktauftritt zur gewünschten Positionierung?
- Unterstützt die Kommunikation die Ziele des Unternehmens und die Gewinnung neuer Kunden?
Strategische Kommunikation macht nicht einfach nur sichtbar, was ein Unternehmen macht. Sie beeinflusst, wie es verstanden, eingeordnet und bewertet wird.
Und genau deshalb ist sie ein wichtiger Bestandteil der strategischen Unternehmensentwicklung.
Warum zwei Perspektiven mehr erkennen
Stellen wir uns ein Unternehmen vor, das sein Leistungsangebot in den vergangenen Jahren deutlich erweitert hat.
Intern ist diese Entwicklung längst angekommen. Die Mitarbeitenden kennen die neuen Leistungen, der Vertrieb bietet sie aktiv an und die Geschäftsführung sieht darin einen wichtigen Teil der Zukunft.
Nach außen wird das Unternehmen jedoch weiterhin vor allem mit seinem ursprünglichen Angebot verbunden.
Aus der Perspektive der Unternehmensentwicklung stellt sich die Frage, welche Bedeutung die neuen Leistungen künftig haben sollen und wie sie sich wirtschaftlich und organisatorisch weiterentwickeln lassen.
Aus der Kommunikationsperspektive geht es darum, warum diese Leistungen am Markt noch nicht entsprechend wahrgenommen werden und wie sich das ändern lässt.
Beide Perspektiven betrachten dieselbe Situation,
aber mit unterschiedlichen Fragestellungen.
Und erst wenn wir die Erkenntnisse zusammenführen, entsteht ein vollständigeres Bild.
Das funktioniert auch in die andere Richtung: Wenn Kunden ein Unternehmen anders wahrnehmen als beabsichtigt, kann das Anlass sein, nicht nur die Kommunikation, sondern auch die strategische Positionierung oder das Angebot zu überprüfen.
Unternehmensentwicklung und Kommunikation beeinflussen sich also gegenseitig.
Vier Termine. Zwei Perspektiven. Konkrete Ergebnisse.
Der Strategie-Check ist bewusst kompakt aufgebaut und umfasst vier Termine.
1. Standort bestimmen
Wo steht das Unternehmen aktuell? Welche Ziele verfolgt es und was soll sich verändern?
2. Unternehmensentwicklung betrachten
Wie sind die strategische Ausrichtung, das Angebot, der Vertrieb und die Prozesse aufgestellt? Wo liegen Entwicklungspotenziale?
3. Kommunikation und Außenwirkung prüfen
Wie wird das Unternehmen wahrgenommen? Ist seine Positionierung verständlich? Vermittelt die Kommunikation das gewünschte Unternehmensbild und erreicht sie die richtigen Zielgruppen?
4. Erkenntnisse zusammenführen und nächste Schritte ableiten
Welche Zusammenhänge haben wir erkannt? Wo besteht Handlungsbedarf? Welche Maßnahmen sind sinnvoll und in welcher Reihenfolge sollten sie angegangen werden?
Am Ende steht kein reines Analyseergebnis, sondern ein strategischer Fahrplan mit konkreten Handlungsempfehlungen für Unternehmensentwicklung und Außenauftritt.
Unser Anspruch ist, dass Unternehmen damit tatsächlich weiterarbeiten können.
Die Empfehlungen sollen nachvollziehbar, priorisiert und umsetzbar sein. Ob das Unternehmen die nächsten Schritte eigenständig angeht oder sich dabei begleiten lässt, bleibt ihm überlassen.
Klarheit, die weiterbringt
Unternehmen müssen immer wieder Entscheidungen treffen: Welche Leistungen sollen wachsen? Welche Zielgruppen stehen im Mittelpunkt? Wie wollen wir uns am Markt positionieren? Und wie schaffen wir es, dass Kunden erkennen, was uns ausmacht?
Dabei kann es sehr hilfreich sein, die eigene Situation einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.
Mit unserem Strategie-Check verbinden wir deshalb strategische Unternehmensentwicklung und strategische Kommunikation.
Aus zwei Perspektiven wird ein klarer Fahrplan.
Mit konkreten Handlungsempfehlungen, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre nächsten Schritte bewusst und gezielt anzugehen.
Ihr möchtet euer Unternehmen aus beiden Perspektiven betrachten und herausfinden, welche Potenziale darin stecken?
Dann lasst uns gerne ins Gespräch kommen.

